Monatsarchiv: März 2011

Schönes Wetter

Seit ein paar Tagen herrscht wunderbares Wetter und es in der Nacht ziemlich kalt. So hat es in den höchstgelegenen Communidades Eis gehabt am Morgen. Man muss sich vorstellen, dass die Leute hier keine Heizungen haben.

Leider, so scheint es, ist die Schönwetterperiode schon vorbei. Heute morgen war es zwar bedeckt und man hatte herrliche (Fern-)Sicht. Leider hat es dann an Mittag sehr schnell geändert und wieder zu regnen begonnen. Hier in Simiátug zwar nur leicht, aber in der Umgebung teilweise erheblich.

Soweit die Kurzmeldung zur Wettersituation – bis bald.

Ich habe eine Spendenseite eingerichtet

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mehr als nur der Februar

Es ist an der Zeit mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Unser letzter Bericht ist schon ziemlich lange her. Zum einen sind wir sehr beschäftigt, unser Tag beginnt meistens um halb sieben. Arbeit hat es weiss Gott genug und die Zeit eilt nur so dahin. Zum andern war es mir in letzter Zeit zu kalt, lange am Computer zu sitzen. Eddy ist oft unterwegs und kommt manchmal erst spät abends nach Hause. Er fährt mit Material in die verschiedenen Dörfchen, die einen neuen Kindergarten bekommen oder in die Städte um Material zu besorgen, was hier nicht so einfach ist. Manchmal braucht man Tage um eine bestimmte Sache aufzustöbern, auch die Leute von hier.

Zudem habe ich noch eine neue Aufgabe bekommen, der Voluntär, der im Pfarrhaus war und beim Unterrichten half, musste leider nach Hause, weil seine Eltern erkrankt waren. So hat der Padre kurzerhand mir das Religionsbüchlein in die Finger gedrückt. Den Sonntag Nachmittag verbringe ich nun meistens mit Vorbereiten, was fürs Spanisch lernen von Vorteil ist. Ich war recht erstaunt, wie wenig von den Kinder zu erwarten ist mit meiner Unterrichtsweise, aber inzwischen geht es schon ein bisschen besser. Ich versuche die Stunden möglichst abwechslungsreich zu gestalten, der Lehrer setzt sich jeweils auch in den Kreis zu den Kindern und macht mit und wenn ich mal ein Wort nicht finde, hilft er mir.
Das Niveau in den Schulen ist nicht so hoch und besteht wahrscheinlich vor allem aus Frontalunterricht, es fehlt einfach auch an Material.

Dann war ich auch noch ziemlich krank, so dass wir nach Quito zum Arzt fuhren. Der hat dann eine Nierenbeckenentzündung auf der rechten Seite diagnostiziert. So habe ich dann 10 Tage in Quito verbracht, wo es ein bisschen wärmer war. Hier in Simiatug war jetzt im Februar wirklich scheussliches Wetter mit viel Regen und Kälte. Es ist aber unglaublich, wie die Sonne auch hier zu wärmen vermag. Die schlammigen Strassen sind innert einem halben Tag trocken, wenn die Sonne scheint. Scheint die Sonne aber wochenlang gar nicht, hat es viele kleine Seen und viel Schlamm und man schwimmt fast in den Strassen und die sind ja dann von 3000 auf 4000 Höhenmetern nicht gerade topfeben. Und die Häuser sind dann einfach auch noch kälter, als sie es nachts ohnehin schon sind, in dieser kalten Zeit eher unter 10 Grad.

Eddy und Rodrigo hatten in dieser nassen Zeit Glück beim Liefern von Material, sie kamen an einen Erdrutsch von 30m Breite und 3-4m Höhe, der sich noch leicht bewegte. Das war in der gleichen Strasse, wo der Chauffeur vom Camion so seine Probleme hatte. Wie ihr seht, leben wir hier nicht ganz ungefährlich. Da kann man dann sagen, „La ga, wie Gott will!

Die letzte Woche vom 20. bis zum 26. Februar durften wir die Salesianer- Padres nach Crucita ans Meer begleiten (10h Fahrzeit). Die haben dort ein grosses Haus, das für Exerzitien dient. Crucita ist ein Fischerdorf in der Nähe von Manta mit 7000-8000 Einwohnern und mit wenig Tourismus. Wir waren ganz nahe am Meer und konnten den Fischern zusehen und das Meer geniessen und dreimal am Tag frischen Fisch geniessen, zum Frühstück, zum Mittag und am Abend. Die Bucht ist wunderschön und wir konnten die Gezeiten beobachten und in die meterhohen Wellen springen, das Wasser ist auch morgens um 6 Uhr richtig warm. Das war so richtig zum Erholen! Genau in dieser Woche hat das Wetter hier in Simiatug umgeschlagen und die Sonne hat die Strassen getrocknet, was zur Folge hat, dass es jetzt wieder mehr Schlaglöcher hat. Wir sind froh, dass es hier wieder ein bisschen mehr Sonne hat.

Nun noch zu den Kindergärten: Für einen ist noch kein Geld vorhanden und wir haben uns gedacht, dass unsere Familien und unsere Freunde doch sicher ein paar Franken locker machen könnten. Die Kosten werden so an die 5000-6000 Franken betragen. Eddy hat bereits ein Konto eröffnet, da unsere Töchter auch schon am Sammeln sind. Was fehlt würden wir dann ergänzen. Wir bedanken uns jetzt schon ganz herzlich für eure Grosszügigkeit und grüssen alle von Herzen.

Es hat übrigens einen neuen Button links (Spenden)

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