Monatsarchiv: November 2010

Huapungoto – Quivillungo – Quruha

Bäuerin

Bäuerin mit in ihrem Biogarten

AE – Wir besuchen in der Nähe von Guaranda Bäuerinnen mit biologischen Gartenbau. Zuerst sind wir in Huapungoto (2840 m). Vreny hat schön fleissig Fotos gemacht. Ich habe aber am Vorabend vergessen die Speicherkarte wieder einzulegen. Was kommt heraus? Zum Glück haben wird das Malheur entdeckt. In Quivillungo (2800 m) konnten wir von einer gleichen Anlage und auch von den Leuten wieder Fotos machen – man hat ja eine Ersatzkarte dabei. Nicht nur Kinder spielen!

Anschliessend fahren wir etwas unterhalb von Guaranda, nach Quruha (2600 m). Hier wird ein biologischer Gartenbaubetrieb aufgebaut und zwar als Demonstrationsbetrieb – Landkultivivierung. Der Boden wurde zuerst planiert – er ist teils wie Beton und auch noch etwas steinig. Es wurde Mais angepflanzt und nachher wird die Erde noch mit Humus verbessert. Man will auch aufzeigen wie lange es geht, bis ein Terrain fruchtbar ist.

Nach dem Mittagessen, das wir um 14.00 einnehmen, fahren wir via Salinas nach Simiatug. Der höchste Punkt ist 4100 m – Simiatug liegt auf 3200 m – es wird für einige Zeit unser Wohnort sein. In Simiatug sind wir eingeladen und essen Rösti mit Lamafleisch.

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fte

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Marcopamba – Guayco

kaeseherstellung

dies Frau stellt im Blechbehälter Käse her

AE -Vormittags fahren wir Richtung Chimborazo zu einem Dörfchen namens Marcopamba (3400m). Hier hat es eine Trocknerei und Destillerie für Kräuter. Die Leute möchten mit Hilfe der Fundacion den Anbau der Kräuter vergrösseren. Auf der Fahrt dorthin treffen wir auf dem Feld eine Frau, die Frischkäse für den Eigengebrauch herstellt. Das Verfahren ist ganz eigenartig.

Den Rückweg machen wir grösstenteils auf Naturstrassen – natürlich werden einige Fussgänger hinten aufgeladen. Wir besuchen eine Baumschule, die unter anderm auch einheimische Wildsträucher und -Bäume züchtet. In einem Beet sind ca. 7000 Pflänzchen. Daneben ist eine Schreinerei mit Maschinen aus den 40er-Jahren.

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Wochenende 27. – 28. Nov.

 

Chimborazo

Chimborazo

AE – Vreny und ich wurden um 09.00 Uhr von Dr. Luis abgeholt. Er fuhr mit uns Richtung Riobamba. So fuhren wir sehr nahe am Chimborazo vorbei – der höchste Punkt war 3400. Der Chimborazo ist ca. 6300 m , also hätten wir noch einige Höhenmeter machen müssen. Auf der Seite, an der wir vorbei fuhren, wird er aber eher selten oder nie begangen.

 

Wir fuhren auch an San Andres (3000 m) vorbei, einer ziemlich bekannten Indigena-Gemeinschaft. Riobamba liegt auf 2800 m und zählt zirka 150’000 Einwohner; die gleichnamige Provinz zählt 400 000 Einwohner. Es ist ein sehr schönes Städtchen. Auf dem Rückweg fahren wir über Guano (2700 m). Guano ist bekannt für seine Teppiche und für Chola (ein süsses Brötchen, etwas kleiner als ein Weggli – 8 Stück kosten 1 $).

Guana

Guana

Am Nachmittag fährt uns Washington von Ambato nach Guaranda ins Hotel Colina. Wir haben einen schönen Blick über die Stadt.

Der Sonntag ist schnell erzählt. In Ecuador war Volkszählung und niemand durfte das Haus oder das Hotel verlassen zwischen morgens 07.00 und abends 19.00 Uhr. Wir sassen vor dem PC. Weil das aber viel andere wohl auch machten, war das Internet noch langsamer als sonst.

 

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Segovia – 4 Esquinas

Vreny

Vreny bekommt ein Geschenk

 

AE – Wir fahren von Ambato Richtung Tungurahua. Er ist heute wieder ziemlich aktiv, aber im Moment nicht sichtbar – Nebel. In Segovia (3200 m) werden zwei Schulräume eröffnet. Zwei Reinas (Schönheitsköniginnen) sind anwesend. Zur Feier gehören diesmal auch einige Tänze von diversen Kindern, Eltern und Familien. Die Kinder waren als Ashuar verkleidet, die andern hatten andere schöne, farbige Kostüme. Es gab wieder mal Hühnersuppe und Guy.

Anschliessend fuhren wir nach 4 Esquinas. Auf der Fahrt dorthin sahen wir etwas mehr vom Tungurahua (Video). Die feine Asche war aber auf den Autos sichtbar.

In 4 Esquinas durften wir wieder einer Minga beiwohnen. 220 Personen waren am graben. Das Reservoir für ca. 1000 Personen ist 100 m3. Die Zuleitung zum Reservoir hat 12 km und das Verteilernetz 18 km. Wie man sieht, gab es hier einiges zu graben. Pro Familie musste pro Tag 10 m gegraben werden.

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Bolívar – Illahua

Tungurahua

der Tungurahua speiht Asche - wir sind nicht weit weg

AE – Für einmal sind wir zu früh am ersten Bestimmungsort (Bolivar – 2700 m). Während dem Warten hören wir das Donnern und Rumoren des Tungurahua. Er ist ziemlich aktiv und speit Asche. Die Einweihung des Hauses für Frauen wird durch einige Showeinlagen aufgelockert.

Am Nachmittag fahren wir nach Illahua (3400 m). Es ist die bisher ärmste Gemeinschaft, die wir besuchen. Einige Personen erscheinen barfuss zur Versammlung. Da kein Gemeindelokal vorhanden ist, treffen sich die Leute in der Kirche. Diese scheint auch nicht allzu oft benutzt geworden zu sein in letzter Zeit. Der Staub auf den Bänken ist ziemlich dick. Anschliessend an die Versammlung fahren wir auf die Felder, wo die Frauen ihre Schafe auf der Weide haben. Während der Nacht sind diese beim Haus in einer Holzbaracke mit Rostboden.

Landwirtschaft

kleine Gärten und Wiesen - alles wird von Hand bearbeitet

Auf der Rückfahrt kehren wir in Quizapincha in ein Geschäft ein. Pater Arnold wollte sich ein paar preiswerte Schuhe kaufen. Er kaufte nichts, dafür ich ein paar Schuhe für 35 Dollar und Vreny eine Lederjacke für 50 Dollar. Quizapincha ist bekannt für Lederverarbeitung verschiedenster Art.

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Tisaleo Centro – San Lucas de Pilahuin – Pilahuin – San Pablo

AE – Wieder brechen wir früh auf. Heute besuchen wir 5 verschiedene Projekte. Wir bewegen zwischen 3000 m  (Tisaleo Centro) und 3400 m (San Lucas, Pilahuin).

Sehr interessant war die Minga in San Pablo (3200 m; Eigenarbeit an einem Projekt; so eine Art Gmeiwärch).

Heute mal etwas weniger Text, dafür aber die Bilder mehr beschriftet. (Maus auf Feld bewegen – dann sieht man die Bedienungsbuttons)

Hier kannst du auch einen kurzen Film anschauen zur Minga

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Ambatillo Alto – Quitocucho – Jerusalen

AE –  Relativ früh fahren wir Richtung Ambatillo (3200 m), Es ist ein Dorf wunderschön über Ambato gelegen. Von hier aus hat man wirklich eine schöne Aussicht: auf Ambato, den Tungurahua und den Chimborazo.

Der Tungarahua ist wieder erwacht. Am Morgen sahen wir starken Dampf und am Abend Asche. Die Wolke ist ca 7 km in den Himmel gestiegen.Wir sind in etwa in gleicher Entfernung wie auf dem Bild im Artikel (vgl. Link)

In Quitocucho (2850 m) wird ein Esszimmer mit Küche eingeweiht. So muss das Essen nicht mehr auf dem Boden zubereitet werden und die Kinder müssen nicht im Freien ihre Mahlzeit einnehmen.

Ab 16.00 Uhr besichtigen wir in Jerusalen (Santo Rosa; 3000 m) ein Reservoir für eine Trinkwasserversorgung. Diese sind noch etwas bescheidener als bei uns. Die Zuleitung ist ein 2-Zoll-Rohr und die Verbraucherleitung 1 Zoll. Das Reservoir selber fasst 75’000 Liter. Es liefert Wasser für 150 Familien.

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